Eine Investition in die Zukunft unseres Gewässers
In dieser Woche wurde an der Lenne in Letmathe ein wichtiger Schritt für den Erhalt unseres Fischbestands gesetzt: Rund 8.000 bis 10.000 junge Forellenbrütlinge wurden sorgfältig in geeigneten Flachwasserbereichen ausgebracht. Diese winzigen Setzlinge, kaum größer als eine Streichholzflamme, sind ein entscheidender Baustein für die natürliche Entwicklung unseres Gewässers.
Ein Brutbesatz dieser Größenordnung wirkt auf mehreren Ebenen. Zum einen stärkt er die Selbstreproduktionsfähigkeit der Lenne, denn ein Teil der Jungfische wird sich in den kommenden Jahren zu laichfähigen Forellen entwickeln. Zum anderen sorgt er für eine stabile Altersstruktur im Bestand – ein Faktor, der gerade in Zeiten wechselnder Wasserstände und zunehmender Belastungen immer wichtiger wird.
Besonders wertvoll ist, dass Brütlinge sich früh an das Gewässer anpassen. Sie wachsen in der Strömung, lernen natürliche Nahrung aufzunehmen und entwickeln ein Verhalten, das deutlich näher an wild aufgewachsenen Forellen liegt als bei größeren Besatzfischen. Die Überlebensrate ist zwar naturgemäß geringer, doch die Fische, die es schaffen, sind robust, standorttreu und tragen langfristig zur Qualität unseres Fischbestands bei.
Mit diesem Besatz leisten wir als Verein einen aktiven Beitrag zur Hege und Pflege der Lenne – und investieren in die Zukunft eines gesunden, lebendigen Forellenflusses in Letmathe.


